
Wie Immobilienprofis ihre Ziele mit den richtigen KPIs erreichen
Werden Sie und Ihr Unternehmen Ihre Ziele in diesem Monat erreichen? Und wissen Sie, wo Sie aktuell stehen? Schwierige Fragen – aber wichtige. Erfolg beginnt mit klaren Zielen und den richtigen Werkzeugen, um diese zu verfolgen. So können Sie im Immobiliensektor KPIs nutzen, um effektiver zu arbeiten.
Was bedeutet KPI?
KPI steht für Key Performance Indicator (Leistungskennzahl) und ist eine Kennzahl, mit der Sie Ihre Leistung messen. KPIs werden häufig verwendet, um finanzielle Fortschritte zu verfolgen oder die Ergebnisse bestimmter Aktivitäten zu bewerten. Sie werden immer innerhalb eines festgelegten Zeitraums gemessen.
Durch das Tracking der richtigen KPIs erhalten Sie ein klares Bild davon, ob Sie und Ihr Unternehmen auf dem richtigen Weg sind, Ihre Ziele zu erreichen. KPIs können außerdem helfen, Ihre gesamte Organisation auf eine gemeinsame Ausrichtung zu bringen.
Welche KPIs relevant sind, hängt von der Art Ihres Geschäfts ab. Weiter unten in diesem Artikel gehen wir auf die Kennzahlen ein, die für Immobilienprofis – insbesondere für Gewerbeimmobilienbesitzer und Wohnentwickler – am wichtigsten sind.
Sie möchten Ziele erreichen, eine gemeinsame Ausrichtung und einen klaren Überblick?
Was Sie durch das Messen von KPIs gewinnen
Durch das Festlegen und Messen von KPIs können Sie:
1) Ihr Potenzial maximieren und Ihre Ziele leichter erreichen
Wenn Sie beispielsweise monatliche KPIs für Auslastung oder Verkaufsvolumen festlegen, können Sie einfach verfolgen, ob Ihr Team im Rahmen des Budgets arbeitet – und bei Bedarf schnell gegensteuern.
2) Ihre Ressourcen gezielt einsetzen
Der Vergleich Ihrer KPIs erleichtert strategische Entscheidungen darüber, wo Sie Ihre Ressourcen einsetzen sollten. Für Gewerbeimmobilienunternehmen kann das bedeuten, herauszufinden, wo Leerstände die größten Kosten verursachen. Für Projektentwickler geht es darum zu erkennen, welche Projekte das größte finanzielle Potenzial bieten.
3) Die Leistung jedes Einzelnen verbessern
Die Verfolgung individueller Leistungen führt nachweislich zu besseren Ergebnissen. Setzen Sie klare KPI-Ziele, überprüfen Sie regelmäßig den Fortschritt, unterstützen Sie Mitarbeitende mit Schwierigkeiten und würdigen Sie Erfolge.
4) Bessere Entscheidungen treffen, die Wachstum fördern
Mit den richtigen KPIs und verlässlichen Daten werden strategische Entscheidungen deutlich einfacher – etwa ob ein Bereich aufgegeben werden sollte, wie lange ein Abschluss dauert oder wie sich Leerstände im Verhältnis zu neuen Anfragen entwickeln.
5) Erfolgreiches ausbauen und Unwirksames einstellen
Die Daten aus Ihren KPIs liefern konkrete Erkenntnisse für zukünftige Projekte. Ziehen Sie klare Schlüsse daraus, was tatsächlich funktioniert.
Die richtigen KPIs verbinden Ihre Organisation
Das Arbeiten mit KPIs auf Abteilungs- oder Unternehmensebene ist entscheidend für langfristigen Erfolg. Verankern Sie KPIs im gesamten Unternehmen, sodass alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten – auch wenn die Wege je nach Rolle unterschiedlich sind.
Um die richtigen KPIs festzulegen, sollten Sie von den übergeordneten Unternehmenszielen und der Strategie ausgehen. Es gibt jedoch bestimmte Kennzahlen, die die meisten Gewerbeimmobilienbesitzer und Projektentwickler nutzen.
Smarte KPIs für die Immobilienbranche
1) Ziele für steigende Jahresmiete pro Fläche setzen
Analysieren Sie, wie stark Sie Ihre Einnahmen steigern müssen, und leiten Sie entsprechende Maßnahmen ab – z. B. Vertragsverhandlungen, Zusatzleistungen für Mieter oder Verbesserungen zur Gewinnung hochwertiger Nutzer.
2) Ziele und gewonnene Quadratmeter pro Fläche
Verfolgen Sie, woher Ihre gewonnenen Flächen stammen: von Wettbewerbern oder durch Erweiterungen bestehender Mieter? Diese Daten lassen sich leicht im CRM erfassen.
Tipp: Punkte 1 und 2 sollten gemeinsam betrachtet werden: Wachsen die Einnahmen durch mehr Fläche oder durch andere Maßnahmen?
3) Jahresmiete pro Mitarbeiter – Ziele und Ergebnisse
Individuelle KPIs sind eine hervorragende Möglichkeit, Leistung zu messen und bessere Chancen zu schaffen, Teammitglieder auf unterschiedliche Weise zu unterstützen. Außerdem können Sie erkennen, ob bestimmte Bereiche mehr Leads generieren als andere und überlegen, welche Maßnahmen hilfreich sein könnten. Könnte das Marketing-Team mehr leisten? Oder ist es Zeit, die aktive Neukundenakquise zu verstärken?
4) Anzahl der Leads pro Immobilie
Die Nachfrage nach bestimmten Objekten zeigt, wie schnell sie vermietet werden können. Hohe Nachfrage kann höhere Preise ermöglichen, niedrige Nachfrage erfordert ggf. neue Vermarktung oder Renovierung.
5) Anzahl allgemeiner Anfragen
Wenn viele Objekte bald leer stehen und die Nachfrage gering ist, sollten Sie Maßnahmen zur Lead-Generierung ergreifen – oder strategische Entscheidungen wie einen Verkauf prüfen.
6) Abschlussquote (Hit Rate)
Teilen Sie die Anzahl gewonnener Abschlüsse durch die Gesamtzahl der Kontakte. So erkennen Sie, wie viele Kontakte nötig sind, um Ihre Ziele zu erreichen.
7) Durchschnittlicher Deal-Wert
Konzentrieren Sie sich nicht nur auf schnelle Abschlüsse, sondern auch auf die wertvollsten Deals.
Wenn Sie im Bereich der gewerblichen Immobilienvermietung arbeiten, betrachten Sie wahrscheinlich die Nettomietkennzahlen – diese werden typischerweise als der Wert der beendeten Verträge minus die Einnahmen aus neuen Verträgen berechnet. Denken Sie jedoch daran, die Investitionskosten für die Gewinnung eines neuen Mieters zu berücksichtigen, die alles von Marketing bis hin zu Ausbau- und Umbaukosten umfassen können.
Die gesamte Nettomietleistung ergibt sich somit aus der Summe der beendeten Verträge, neuen Verträge und Investitionskosten. Durch das Setzen strategischer KPIs können Sie leichter sicherstellen, dass Ihr Fokus auf den Aktivitäten liegt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem positiven Ergebnis führen.
Individuelle Ziele
Klare individuelle KPIs helfen, Mitarbeitende zu motivieren, Unterstützungsbedarf zu erkennen und Erfolge zu belohnen.
Tipp! Top-Performer zu würdigen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Unternehmen bleiben. Der Verlust eines erfahrenen Vertriebsmitarbeiters ist meist deutlich teurer als seine Belohnung.
Beispiele für individuelle KPIs:
- Anzahl monatlicher Aktivitäten (Meetings, Anrufe, Besichtigungen)
- Anzahl neuer Geschäftskontakte (selbst generiert)
- Anzahl verkaufter Objekte oder vermieteter Quadratmeter
- Anzahl und Wert gewonnener Abschlüssee
Umsetzung: Advanced BI in Lime CRM
Jetzt wissen Sie, was KPIs sind, warum sie wichtig sind und welche besonders relevant sind. Doch wie behalten Sie den Überblick über Ihre Daten?

Deshalb haben wir in Lime CRM eine eigene Funktion entwickelt: Advanced BI (Business Intelligence). Durch die Kombination qualitativer und quantitativer Daten direkt aus Ihrem CRM erhalten Sie eine solide Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Mit Advanced BI können Sie:
- KPIs direkt im CRM definieren
- Aktivitäten wie Anrufe oder Besichtigungen verfolgen
- Dashboards erstellen (z. B. Pipeline oder Leerstände)
- Leads nach Objekt oder Region analysieren
- Individuelle, teambezogene oder unternehmensweite Dashboards erstellen
- Daten verständlich darstellen und im Unternehmen teilen
- Daten für wichtige Entscheidungen exportieren
Neugierig, wie das in der Praxis funktioniert?
Ob Sie bereits Lime CRM nutzen oder einfach Ihre KPI- und BI-Arbeit verbessern möchten – kontaktieren Sie unser Immobilienteam. Wir freuen uns auf den Austausch!
Bereit, Ihren Vertrieb zu steigern?
Finden wir gemeinsam die Lösung, mit der Sie mehr Kunden gewinnen und bestehende zu echten Markenbotschaftern machen.